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Offizielles Projekt der UN-Weltdekade
Vortragsreihe "Gelebtes Ethos und wirtschaftlicher Erfolg in der Ernährungswirtschaft"

Die ökologisch-soziale Verantwortung von Unternehmen gewinnt zunehmend Beachtung in den Medien. Das Schlagwort „Corporate Social Responsibility“ (kurz CSR) bezeichnet dieses öko-soziale Engagement von Unternehmen und macht dessen vielfältige Bedeutung immer deutlicher: als zentraler Aspekt für Motivation der Mitarbeiter und ihrer Identifikation mit dem Unternehmen, als wachsender Einflussfaktor bei Kaufentscheidungen der Verbraucher oder auch als wachsendes Interesse von Anlegern an ethisch-ökologischen Anlagefonds.

 

In einer Reihe von Vorträgen werden gleichermaßen engagierte und erfolgreiche Unternehmen aus der Lebensmittelherstellung vorgestellt und reflektiert werden.

 

Die Veranstaltungsreihe begann am 19. September 2006 mit einem einführenden Vortrag von Prof. Dr. André Habisch : Engagierte Unternehmen als Potential der Gesellschaft: Das Konzept der „Corporate Citizenship“.

 

Am 9. Oktober 2006 berichtete Martin Meyer von der Firma Kraft Foods Deutschland über das gesellschaftliche Engagement dieses Lebensmittelkonzerns, der in Kooperation mit Rainforest Alliance vorbildliche Nachhaltigkeitsprogramme beim Anbau von Kaffee und Kakao eingeführt hat.

 

Am 9. November 2006 sprach Georg Schneider, Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH über Nachhaltigkeit in dieser Traditionsbrauerei, die wegen ihrer vorbildlichen ethisch-sozialen Unternehmensführung mit dem DEKRA Ethik Award 2006 ausgezeichnet wurde.

 

Am 5. Dezember 2006 berichtete Wolfgang Heck von der Firma Life Food Taifun über die Umsetzung moderner Unternehmensethik in diesem mittelständischen Unternehmen der Bio-Lebensmittelverarbeitung, das 2005 mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde.

 

Am 9. Januar 2007 sprach Prof. Dr. Claus Hipp über das praktizierte Ethikmanagement bei dem vielfach ausgezeichneten Familienunternehmen HiPP-Werk Georg Hipp OHG, dem wohl bekanntesten Vorreiter bei der Integration von hohen ökologischen und ethischen Standards.

 

Am 6. Februar 2007 folgte ein Vortrag von Dr. Michael Rass, Geschäftsführer der Teutoburger Ölmühle. Diese erste energieautarke Ölmühle in Deutschland wurde seit ihrem Betriebsstart 2002 bereits neunmal wegen ihres innovativen Herstellungskonzeptes prämiert.

 

Am 6. März 2007 referierte Bruno Jöbkes, Geschäftsführer bei der Großschlachterei Thönes. Dieses Unternehmen hat im Rahmen des Thönes Natur-Verbundes neue Regeln bei der Fleischerzeugung aufgestellt und konnte mit der Balance zwischen Tierschutz, Umweltbewusstsein und fachlicher Genauigkeit große Erfolge erzielen.

 

Am 26. März 2007 berichtete Felix Ahlers, Vorstand von Frosta Tiefkühlkost GmbH, über die erfolgreiche Einführung des „Frosta Reinheitsgebots“ – einem Angebot von Tiefkühlkost ohne Zusatzstoffe. Sabine Häberlein von der Verbraucherzentrale Bayern gab zuvor einen allgemeinen Überblick über die gesundheitliche und rechtliche Problematik der Zusatzstoffe aus Sicht der Verbraucher.

 

Am 12. Juni 2007 hielt Andres Kremer von  Deutsche See – Fischmanufaktur, Deutschlands größtem Anbieter für Fisch und Meeresfrüchte, einen Vortrag über Nachhaltigkeitsstrategien in der Fischindustrie. Zugleich erfolgte die Buchpräsentation  „Meer ohne Fische“ ;  Herausgeber und Autoren gaben einen kurzen Ein- und Überblick in die allgemeine Problematik der Überfischung .

 

Am 11. Juli 2007 folgt ein Vortrag von Ulrich Walter, Gründer und Geschäftsführer der Ulrich Walter GmbH. Seinem Naturkostunternehmen - bekannt durch die Hauptmarke „Lebensbaum“ - gelingt es mit großem Erfolg, entlang der gesamten Wertschöpfungskette konsequent Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen.

 

 


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