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Der moderne Tierschutzgedanke basiert vor allen Dingen auf der Annahme der Leidensfähigkeit der Tiere. Zwar gewinnen mit Einzug neuer Technologien, wie etwa der Gentechnik auch andere Kriterien, wie etwa die Würde der Kreatur zunehmend an Bedeutung, doch ist es vorwiegend die Fähigkeit zur Empfindung von Schmerz und Leid, die die Tiere schützenswert macht.
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Im Bereich der landwirtschaftlichen Nutztiere erhofft man sich, die Probleme, die durch die intensive Nutztierhaltung entstehen, besser in den Griff zu bekommen. So sollen Arzneimittel- und Impfkosten durch krankheits- und stressresistentere Tiere eingespart werden können. Tiere mit besserer Futterverwertung und schnellerem Wachstum sorgen für eine schnellere und höhere Gewinnspanne bei der Fleischproduktion. Auch die Fleisch- oder Milchqualität soll gemäß den Wünschen der Verbraucher nach fettarmen Fleischprodukten bzw. laktosefreier Milch mit Genmanipulation verändert werden.
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