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Offizielles Projekt der UN-Weltdekade
Tierschutz auf dem Teller


Was dem Tier gut tut, schmeckt auch dem Menschen besser.

Wir glauben, dass man gutes Essen nur genießen kann, wenn es mit Liebe, Sorgfalt und Achtung zubereitet wurde. Dazu gehört auch der respektvolle Umgang mit dem Mitgeschöpf Tier. Mit dem Projekt „Tierschutz auf dem Teller – Tierische Produkte aus artgerechter Tierhaltung“ macht die Schweisfurth-Stiftung zusammen mit dem Umweltbeauftragten des Erzbischöflichen Ordinariats, Mattias Kiefer, und dem Umweltbeauftragten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Wolfgang Schürger, den Tierschutzgedanken in Klosterküchen und kirchlichen Einrichtungen bewusst. Das Projekt wendet sich an Klöster, kirchliche Einrichtungen und Bildungshäuser, insbesondere an die Verantwortlichen für Verwaltung und Küche. Seit 2009 können sich auch Gastronomiebetriebe und Hotels bei uns bewerben. Teilnehmer an dem Projekt verpflichten sich dazu, mindestens 60 Prozent aller tierischen Lebensmittel aus artgerechter Haltung zu verwenden, keine tierquälerischen Delikatessen anzubieten und stets auch vegetarische Alternativen bereitzustellen. Die Einhaltung dieser Kriterien wird alle zwei Jahre von einer unabhängigen Prüfstelle kontrolliert. So soll dem Gast so der Zusammenhang zwischen artgerechter Nutztierhaltung und gastronomischer Bewirtung vermittelt werden.

 

 

Als erste kirchliche Einrichtung in Bayern wurde am 4. Oktober 2006 das Kloster Plankstetten mit der Tierschutz-Kochmütze ausgezeichnet. Damit erfährt der vor vielen Jahren eingeschlagene Weg der ökologischen Kreislaufwirtschaft des Klosters, wozu auch die artgerechte Tierhaltung gehört, erneut eine Würdigung.

Ein Jahr später wurde ein weiterer Preisträger geehrt: am 6. Oktober 2007 erhielt die Evangelische Akademie Tutzing die Auszeichnung mit der Tierschutz-Kochmütze.

 

2008 ging die Auszeichnung zum ersten Mal nach Baden-Württemberg, an die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg. Ebenfalls im Jahr 2008 konnten wir die Katholische Akademie in Bayern in München-Schwabing mit einer Tierschutzkochmütze auszeichnen. Qualität, Frische, Geschmack und Produkte aus tiergerechter, ökologischer Haltung gewährleisten in diesen Betrieben eine „exzellente Küche mit gutem Gewissen“.

 

2009 zeichneten wir das Bio-Seehotel Zeulenroda in Thüringen aus, im November 2010 konnte sich das Bio-Restaurant „Kranz“ als erstes Münchner Restaurant über die Tierschutzkochmütze freuen.

Und am 19. Oktober 2011 ging die Auszeichnung an das Münchner Bio-Restaurant/Bio-Caterer mybioco

 

Auch weiterhin sollen jährlich Häuser zu einer Umstellung ihrer Küchen motiviert werden.

 





Ausgezeichnet!

 

2012 wurde das Engagement für mehr Tierschutz, Qualität und Verbraucherverantwortung unseres Projekts „Tierschutz auf dem Teller“ erneut vom Rat für Nachhaltige Entwicklung mit dem Werkstatt N-Projekt 2012 ausgezeichnet.

 

Bereits im Februar 2011 wurde „Tierschutz auf dem Teller“ im Rahmen der Werkstatt-N als eines von 100 Werkstatt N-Projekten und -Impulsen 2011 geehrt. Im Mai 2011 überreichte Bürgermeister Hep Monatzeder (li) gemeinsam mit Hubert Weinzierl (re), Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, im Rathaus München die Auszeichnungstafel an  die Projektleiterin Isabel Boergen.

 

Isabel Boergen (Schweisfurth-Stiftung) nimmt den Preis in Empfang

„Wir freuen uns sehr, dass das Projekt nun selbst eine Auszeichnung erhält“, so Isabel Boergen.

 

Als Werkstatt N-Projekte zeichnet der Rat für Nachhaltige Entwicklung Ideen und Initiativen aus, die sich in besonderem Maße für eine nachhaltige Ausgestaltung der Zukunft in den verschiedensten Lebensbereichen verdient machen.

>> Lesen Sie mehr hierzu

 

Weitere Informationen zu „Tierschutz auf dem Teller“, Ansprechpartner und ein ausführliches Bewerbermanual finden Sie unter www.tierschutz-auf-dem-teller.de.


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