|
Slow Food ist eine internationale Vereinigung, die sich seit 20 Jahren der Verteidigung des Rechts auf Genuss verschrieben hat. Die Abkehr von unserem rasenden Lebenswandel, zumindest am Tisch und auf dem Feld, erhöht Lebensqualität, zwischenmenschlichen Kontakt und schützt unseren Planeten. Dies drückt sich in der Slow Food Philosophie durch die drei Attribute "Gut, Sauber und Fair" aus, die ein Produkt erfüllen muss, um als positiv bewertet zu werden. Slow Food setzt sich für den Erhalt regionaler Wirtschaftsstrukturen, Gebräuchen, Anbau- und Verarbeitungsweisen ein, denn auch die menschliche Kultur ist ein Teil der biologischen Vielfalt und oft bedeutet die Rückkehr zu traditionellen Methoden, dass sich eine Nutzpflanze, eine Nutztierrasse oder ein Lebensraum für Wildtiere und –pflanzen bewahren lässt.
Slow Food ist 1986 in Italien (www.slowfood.it) entstanden und hat sich 1989 in Paris (www.slowfood.com) als internationale Organisation gegründet. Wenige Jahre später, 1992 gründete sich Slow Food Deutschland(www.slowfood.de). Die einzelnen Ortsgruppen Slow Foods weltweit geben sich den Namen Convivium. Das erste Convivium Deutschlands gründete sich hier in München. Heute hat Slow Food in Deutschland 9 000 Mitglieder.
Die Schweisfurth-Stiftung verfolgt mit Interesse diesen großen Verband mit seinen Vordenkern Carlo Petrini, Vandana Shiva und Alice Waters und der Weltkonferenz der Lebensmittelgemeinschaften "Terra Madre".
Vom 22. - 24. August 2008 trafen sich 30 Slow Food Mitglieder aus 13 Convivien in der Schweisfurth-Stiftung, um sich über aktive Vereinsarbeit aber auch über die Zukunft der Ernährung und Landwirtschaft auzutauschen.
Gesamter Bericht des Treffens zum Downloaden

|