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Eine Frage des guten Geschmacks - Fortsetzung

Für Sarah Wiener ist artgemäße Tierzucht eine Frage des guten Geschmacks. Die Spitzenköchin ist seit Oktober 2006 die Schirmherrin des Tierzuchtfonds. Besonders am Herzen liegt ihr das Projekt gegen das Töten von Geschwisterküken: „50 Mio. männliche Küken werden jedes Jahr in Deutschland als Eintagsküken getötet. Ich wusste das nicht, obwohl ich Köchin bin. Jetzt helfe ich. Das kann jeder!“

In der Landwirtschaft wird seit Jahrzehnten auf Höchstleistung gezüchtet. Dabei werden die Hühner entweder für die Mast oder für die Eierproduktion genutzt. Die männlichen Küken von Legehennen sind also eigentlich aufs Eierlegen „programmiert“ – wenn sie es denn könnten.

 

Ihre Mast lohnt sich nicht. Daher werden sie in ihren ersten 60 Lebensstunden getötet.

Es gibt Alternativen:

Der Tierzuchtfonds fördert Projekte für die Zucht von Hühnern, die sowohl in der Mast als auch in der Eierproduktion gute Leistungen zeigen.

 

Was ist eigentlich das Problem in der Hochleistungszucht?

 

Aus den Höchstleistungen, wie z.B. 300 Eier/Tier/Jahr, 10.000 Liter Milch/Tier/Jahr, 100 kg Schweinefleisch in knapp 6 Monaten, ergeben sich Probleme für Tiere,

Bauern, Verbraucher und Umwelt. Kühe leiden unter Euterkrankheiten, mangelnder Fruchtbarkeit und kurzer Lebensdauer. Mastgeflügel kämpft mit Knochendeformation und Schmerzen durch übersteigertes Brustmuskelwachstum. Den Tieren wird ihre arttypische Lebensweise vorenthalten und die Lebensmittelqualität bleibt auf der Strecke. Naturwidrige Eingriffe wie Embryotransfer und gentechnische Eingriffe beschleunigen den Verlust biologischer Vielfalt. Sprecherin des Tierzuchtfonds Dr. Katharina Reuter klärt auf: „Jede Woche stirbt mindestens eine Nutztierrasse aus. Projekte des Tierzuchtfonds wirken dem entgegen. Dafür brauchen wir aufgeklärte Verbraucher, die tatkräftig spenden! Cartoonist Peter Gaymann haben wir auch gefragt, ob er den Tierzuchtfonds unterstützen kann – er war sofort einverstanden.“

 

 

Der Tierzuchtfonds setzt sich ein für gesunde und langlebige Tiere und für den Erhalt und die Nutzung der biologischen Vielfalt in den Regionen. Embryotransfer, Klonen & Gentechnik sind selbstverständlich verboten auf dem Weg aus der Sackgasse der landwirtschaftlichen Hochleistungstierzucht. Initiiert wird der Tierzuchtfonds von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der Schweisfurth-Stiftung, dem Deutschen Tierschutzbund e.V. und PROVIEH e.V.

 

 

Hier finden Sie Hintergrundinformationen zur Hühnerzucht in Deutschland.

 

Fördern auch Sie die artgemäße und ökologische Tierzucht:

 

Spendenkonto:

Konto-Nr. 3000 5454

Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG, Bochum

BLZ: 430 609 67

Kontoinhaber: Zukunftsstiftung Landwirtschaft

Verwendungszweck: Tierzuchtfonds


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