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Die Schweisfurth-Stiftung ist damit ein „Offizielles Projekt“ der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung", einer weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen. Insgesamt 37 Projekte wurden im Rahmen der bundesweiten Aktionstage in Frankfurt prämiert.
2002 wurde das von der Stiftung entwickelte Leitbild „Wege zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungskultur" veröffentlicht. Darüber hinaus hat sich die Stiftung an der Entwicklung von Branchenleitbildern für das ökologische Lebensmittelhandwerk (Lebensmittel-/Fleischer- und Bäckerhandwerk) beteiligt und unterstützt die Gründung von Institutionen wie dem Netzwerk ökologisches Lebensmittelhandwerk e.V. Ferner hat sie den BNN-Hersteller und Handel e.V. bei der Entwicklung des Bio-Kodex sowie Neuland e.V. bei einem Werte-Kodex-Prozess beraten.
Das Projektfeld der Leitbildarbeit berührt sämtliche Bereiche nachhaltigen Wirtschaftens: Es trägt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen bei, ebenso wie zu einem verbesserten Energiemanagement, und zur Erschließung regionaler Wirtschaftkreisläufe. Im Bereich des Umweltschutzes leistet das Projekt im Rahmen des ökologischen Landbaus einen positiven Beitrag zu Umweltschutz, artgerechter Nutztierhaltung und Biodiversität. Gegenstand der Leitbilder ist außerdem die Schaffung von mehr Ernährungssicherheit und -gerechtigkeit sowie eine verbesserte Lebensmittelqualität und -sicherheit.
Von der Theorie zur Praxis – Mit verschiedenen Bildungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vermittelt die Stiftung darüber hinaus praktisch und anschaulich jene Fähigkeiten, die wir benötigen, um Probleme der globalisierten Welt zu meistern. Ob auf Schulbauernhöfen, in Kochkursen, bei landwirtschaftlichen Praktika oder in der Verbraucherschulung – stets steht das Erfahren und Lernen mit allen Sinnen im Vordergrund.
UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)
Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu – etwa Teamfähigkeit oder interdisziplinäres Denken – vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Wo kaufe ich Kleidung, ohne Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen? Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören? Das sind nur zwei der Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung beantwortet.
Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet.
Weitere Informationen zur UN-Dekade finden Sie unter: www.bne-portal.de, www.bne-aktionstage.de

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