| Newsletter der Schweisfurth-Stiftung 02/2005 |
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Liebe Leserin, lieber Leser!
Im zweiten Quartal 2005 engagierte sich die Schweisfurth-Stiftung von München-Riem bis Guangzhou in der chinesischen Provinz Gungdong. Der rote Faden, der sich durch alle Maßnahmen zieht, ist die Etablierung und Weiterentwicklung einer nachhaltigen Ernährungs- und Agrarkultur.
Vielleicht bietet Ihnen die ein oder andere Aktivität einen Anknüpfungspunkt bzw. eine Inspiration.
Einen guten Sommer mit einer Pause, um die eigenen Energiereserven aufzufüllen, wünscht Ihnen
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald mit Team



| Systembegriffe in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft |
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Auf Einladung der Schweisfurth-Stiftung traf sich die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Frank-Martin Belz (Technische Universität München, Betriebswirtschaftslehre der Brau- und Lebensmittelindustrie) im Gut Sonnenhausen. Beleuchtet wurden die für die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft relevanten Systembegriffe.
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„Welche Werte bestimmen das Handeln in der modernen Gesellschaft?“ – dieser Frage gingen die Teilnehmer des von Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald moderierten Workshops nach. Kernfragen des Workshops, der im Rahmen des WIN-Kongresses Mitte Mai auf der BUGA, München stattfand, waren:
An welchen Werten orientiert sich unsere Gesellschaft?
Wie erklärt sich die Diskrepanz zwischen einer proklamierten Orientierung an Werten und der mangelnden Umsetzung im täglichen Handeln?
In Welche Richtung wird der Wertewandel gewünscht?
Genügen Selbstverpflichtungen der Wirtschaft oder müssen entsprechende Regelungen getroffen werden?
Hier finden Sie die Münchner Erklärung zum Kongress

| „SAUSTALL“ auf der BUGA 2005 |
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Gemäß dem Motto der BUGA für den Erlebnisgarten „Perspektivenwechsel“ lädt die Schweisfurth-Stiftung die Besucher der Bundesgartenschau ein, im Themenpavillon zu erfahren, wie sich zum Beispiel ein Schwein in der Massentierhaltung fühlen mag. Und welche Konsequenzen diese Form der Tierhaltung für Mensch und Gesellschaft hat. Dass die artgerechte Tierhaltung, egal ob Schwein, Schaf, Rind oder Huhn die vorzuziehende Haltungsform ist, wird beim Blick ins Freigehege, wo Schafe und Schweine einen angemessenen Lebensraum zur Verfügung haben deutlich. Rätsel, Spiele und Geschichten führen insbesondere Kinder in speziell buchbaren Veranstaltungen an die Problematik der Massentierhaltung bzw. die Vorzüge artgerechter Tierhaltung heran.
Buchungen unter gruener-campus@buga2005.de
>>>Mehr Informationen finden Sie hier

| Treffen europäischer Pioniere der ökologischen Landwirtschaft |
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Die Mitglieder des European Network for Ecological Agri-Culture trafen sich im Gut Sonnenhausen. Auf der Agenda standen u.a.:  | Erfahrungsaustausch inspiriert durch den Besuch der Herrmannsdorfer Landwerkstätten
|  | die Ergebnisse einer englischen Studie zu den ökonomischen Auswirkungen des Ökolandbaus auf die Entwicklung des ländlichen Raums
|  | Ethische Aspekte der Schlachtung
|  | Planung europäischer Konferenzen / Kooperationsprojekte zur artgerechten Tierhaltung
|  | Ökolandbau und Landschaftsgestaltung |
Mehr zum Netzwerk finden Sie hier

| Ökologische Landwirtschaft in China |
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Dr. Werner Schnappauf, Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Freistaates Bayern, reiste mit einer Delegation von Vertretern der bayerischen Wirtschaft sowie Nachhaltigkeits-Experten in die chinesischen Provinz Guangdong und Shandong. Für Prof. Franz-Theo Gottwald, der seit April 2004 an der Akademie Shanghai Academy for Social Sciences als Gastprofessor für Corporate Governance lehrt, bedeutete die Reise eine weitere Gelegenheit, in China bei Wissenschaftlern, Unternehmern und Funktionären Interesse am Ökolandbau zu wecken bzw. Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.



Produktherkunft mit ganzheitlichen Methoden bestimmen. Neue Ergebnisse aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau. Der wachsende Markt ökologischer Lebensmittel fordert verstärkt Methoden zur produktorientierten Qualitätserfassung. Zur Unterscheidung von Produkten aus ökologischem Anbau von herkömmlichen Produkten eignen sich ganzheitliche Untersuchungsmethoden in deren Entwicklung die Schweisfurth-Stiftung seit 1987 regelmäßig Fördermittel investiert hat.
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Tag der Regionen Jahresthema „Kurze Wege – langer Genuss“ – die Schweisfurth-Stiftung ist Bundespartner der Aktion, die sich für die Regionalität in der globalisierten Welt einsetzt.
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Von Tieren, Fleisch und Wurst – die Schweisfurth-Stiftung fördert die Erarbeitung einer umweltpädagogischen Handreichung „Von Tieren, Fleisch und Wurst“ durch das Ökologische Schullandheim Licherode, das 2005 sein zehnjähriges Bestehen feiert.
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Gottwald, Kolmer (Hrsg.): Speiserituale. Essen, Trinken, Sakralität, Hirzel-Verlag, Stuttgart, 2005,
Altner, Frambach, Gottwald, Schneider (Hrsg.): Leben inmitten von Leben. Die Aktualität der Ethik Albert Schweitzers, Hirzel-Verlag, Stuttgart, 2005
Frank-Martin Belz, Michael Bilharz (Hrsg.): Nachhaltigkeits-Marketing in Theorie und Praxis, Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden, 2005



Alle Vorträge und Veranstaltungen finden in den Räumen der Schweisfurth-Stiftung statt: 
| 26. Juli 2005 um 19.00 Uhr |
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Dr. Hermann Scheer (Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien, ehrenamtlicher Präsident der gemeinnützigen Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR und Träger des Weltsolarpreises und des Alternativen Nobelpreises)
Vortrag und Buchpräsentation: „Energieautonomie. Eine neue Politik für erneuerbare Energien“ (in Kooperation mit dem Verlag Antje Kunstmann)
In seinem Vortrag wird Dr. Hermann Scheer das Konzept der „Energieautonomie“ vorstellen. Als politischer Publizist ist Dr. Scheer Herausgeber von Fachzeitschriften und Autor der Bücher „Sonnenstrategie“ und „Solare Weltwirtschaft“, die mit Übersetzungen in mehr als zehn Sprachen weltweit als Klassiker zum Thema „Erneuerbare Energien“ gelten.

| 14. September 2005 um 19.00 Uhr |
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Uwe Möller (Generalsekretär des Club of Rome)
Vernetztes Denken und Zukunftsfähigkeit am Beispiel der Klimaproblematik mit Vorstellung der CD-Rom "Zeitbombe Klimawandel": eine anschauliche Simulation für die Vernetzung der wichtigsten Klimafaktoren.
Eine Veranstaltung im Andenken an Frederic Vester

| 26. September 2005 um 19.00 Uhr |
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Claus-Peter Hutter (Leiter der Akademie für natur- und Umweltschutz beim Umweltministerium Baden-Württemberg und Präsident der Stiftung Euronatur)
„Wie viel Wissenserosion können wir uns leisten? Verlust an Naturwissen gefährdet die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft“ eine Veranstaltung im Rahmen des Münchner Forum für Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Selbach-Umwelt-Stiftung.

| 27. September 2005 um 19.00 Uhr |
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Helena Norberg-Hodge (Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Mitglied des Club of Budapest)
„Von der Globalisierung zur Lokalisierung“
Anhand ihrer Erfahrungen auf vielen Reisen, insbesondere aber durch ihre Arbeit in Ladakh, zeigt die bekannte Umweltaktivistin und Pionierin, inwiefern sie das lokale Wirtschaften als Weg zum Glück erfahren hat.


Vielen Dank für Ihr Interesse an den Aktivitäten der Schweisfurth-Stiftung.
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