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Münchens soziale Helden sind gefunden

Vorstellung der Preisträger des Wettbewerbs „Deutschland sucht seine sozialen Helden“
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 Das Siegerprojekt „Ausbildungsrestaurant Roeckl“ – präsentiert von den Studentinnen Sabine Schreeb, Katharina Klug und Gertrud Deckers (v.l.n.r.).
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Das GENISIS Institute hat ein neues Eventformat kreiert: „Deutschland sucht seine sozialen Helden“. Auf Anregung der Schweisfurth-Stiftung, als Partner des GENISIS Institutes, haben die Studentinnen und Studenten des Studiengangs Management Sozialer Innovationen der Hochschule München gleich zehn Projekte mit Social-Business-Potenzial identifiziert. Bei einer öffentlichen Veranstaltung am 9. Juni 2009 an der Hochschule München präsentierten sie ihre Beiträge vor einer hochrangigen, interdisziplinären Jury. Diese wählte insgesamt vier Projekte, die sich die ersten drei Plätze teilen. Gewinner ist das Roeckl – Deutschlands erstes Ausbildungsrestaurant.
Alle vier Preisträger werden auf dem 3. VISION SUMMIT vom 5. - 8. November 2009 in Berlin vorgestellt.
Im Ausbildungsrestaurant Roeckl, im Münchner Dreimühlenviertel, bilden drei Münchner Spitzengastronomen benachteiligte Jugendliche aus. Damit wird zum ersten Mal das erfolgreiche Konzept, das der britische Starkoch Jamie Oliver entwickelt hat, auch in Deutschland umgesetzt.
Den zweiten Platz belegte die Social Sense gGmbH. Auch diese Initiative kümmert sich um junge Menschen, die auf dem regulären Ausbildungsmarkt Probleme haben. Sie bietet 33 jungen Frauen die Chance, staatlich anerkannte Hauswirtschaftstechnische Helferinnen zu werden.
Projekt „Social Sense gGmbH“ präsentiert von den Studentinnen:
Linda Stifter, Adelheid Weber, Johanna Guth (v.l.n.r.)
Platz drei teilen sich die Projekte „Heim-statt Tschernobyl e.V.“ und „Social Affairs“.
Die Mitglieder von "Heim-statt Tschernobyl e.V." helfen Familien, die aus den Gebieten Weißrusslands wegziehen wollen, die durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verstrahlt wurden. Der Verein ist Träger des Marion-Dönhoff-Förderpreises.
Projekt „Heim-statt Tschernobyl e.V.“ präsentiert von den Studenten:
Jaenna Bleyer und Adrian Falk.
Der Verein „Social Affairs“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Know-how aus Wissenschaft, Technologie und Unternehmensentwicklung für soziale Projekte zu nutzen.
Projekt „Social Affairs“ präsentiert von den Studenten: Thomas Seidl (l.) und Marion Feichtinger (r.) und Michaela Nachtrab (Social Affairs e.V.).
Das GENISIS Institute arbeitet außerdem mit seinen Partnern von der Hochschule München und der Schweisfurth-Stiftung an einem Handbuch, anhand dessen regionale Initiativen in ganz Deutschland mit ähnlichen Events die sozialen Helden ihrer Region bestimmen können.
Die Jury v.l.n.r.: Peter Spiegel, Institutsleiter & Geschäftsführer GENISIS Institute for Social Business; Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstand der Schweisfurth-Stiftung; Hermann Busch, Mitglied des Vorstands der Sparda-Bank München eG; Bud A. Willim, Zentrale Leitung der Stelle für Bürgerschaftliches Engagement im Sozialreferat der Landeshauptstadt München; Prof. Dr. K. Peter Sprinkart, Hochschule München, Leiter des Studiengangs „Management Sozialer Innovationen“.
Weitere Informationen unter:
www.genisis-institute.org
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