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Die Schweisfurth-Stiftung weckt in einer breiten Öffentlichkeit das Interesse für den Wert und die Würde des Landes und der Menschen, die im ländlichen Raum leben und arbeiten. Sie leistet damit einen Beitrag zur ländlichen Entwicklung, einem Schwerpunkt der europäischen Agrarpolitik. Dafür fördert sie erprobte bäuerliche und handwerkliche Wirtschaftsweisen, die eher kleinräumig sind und in denen soziale und ethische Grundwerte verwirklicht werden im achtsamen Umgang mit Menschen, Tieren, Pflanzen, Boden, Wasser und Luft.
Sie will damit dem „agroindustriellen System“, das mit hoher Automation in immer größeren Einheiten und mit immer weniger Menschen Nahrungs-Mittel in immer größeren Mengen produziert, ein grundsätzlich anderes Konzept entgegensetzen, das den wahren Wünschen und Bedürfnissen von immer mehr Menschen entspricht.
Die Schweisfurth-Stiftung entwickelt Handlungsanleitungen für die Zusammenarbeit und Vernetzung von freien, selbständigen Bauern sowie freien, selbständigen Lebensmittelverarbeitern und –vermarktern, für die höchste Qualität und nicht Masse und billigster Preis Maßstab des Handeln ist. Sie erarbeitet positive Ansätze für die Zukunfts- und Überlebensfähigkeit kleinerer Bauern auf schlechteren Standorten sowie handwerklichen Lebensmittelverarbeitern, die bei der industriellen Automation nicht mithalten können oder wollen. Sie leistet damit einen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft, auf die wir in Europa besonders stolz sind und die wir liebevoll Heimat nennen sowie zur Pflege unseres kulturellen Erbes.
Sie macht deutlich, dass mit nachhaltigen Wirtschaftsweisen mehr und bessere Arbeit in der Region geschaffen wird.
Die Schweisfurth-Stiftung fördert das Bewusstsein für den Wert von lebendigen Lebens-Mitteln, die im Wortsinne „Mittel zum Leben“ sind. Sie erklärt, dass Lebens-Mittel nicht nur die chemisch messbare Summe stofflicher Teile sind, sondern dass die innere Qualität ganz wesentlich von ökologischen, sozialen und kulturellen Werten geprägt wird.
Die Schweisfurth-Stiftung entwickelt Handlungsanleitungen für die Erzeugung von frischen, natürlichen und naturbelassenen Lebens-Mitteln von hohem Geschmacks- und Gesundheitswert als wichtige vorbeugende Medizin für Gesundheit und Wohlbefinden. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen.
Sie macht bewusst, wie praktisch gelebte Schöpfungsverantwortung heute gedacht und gemacht werden muss, indem sie bei der Entwicklung einer neuen Agrar- und Ernährungskultur mitwirkt.
Die Schweisfurth-Stiftung ist in den mehr als 20 Jahren ihrer Tätigkeit gut vernetzt in Politik, Wissenschaft sowie den Medien. Durch Berichte und Interviews in den Medien hat sich die Stiftung in der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen erworben.
Die Stiftung ist beheimatet im Schloßrondell Nr. 1 im Ensemble des Nymphenburger Schlosses. Die Arbeits-, Vortrags- und Seminarräume in dem sorgfältig renovierten, über 250 Jahre alten Gebäude, sind in weitem Umfeld einzigartig.
Die Schweisfurth-Stiftung sucht Menschen oder Institutionen, die durch Zustiftungen oder Spenden die Arbeit der Stiftung unterstützen, Menschen, die ein ähnliches Anliegen haben, aber die Gründung einer eigenen Stiftung scheuen. Dabei können auch besondere Schwerpunkte individuell gestaltet werden.
Gute Lebens-Mittel, gutes Leben, gutes Gewissen: Schweisfurth-Stiftung
(im Herbst 2006)
Kontakt:
Karl Ludwig Schweisfurth, Stifter, Ehrenvorsitzender des Kuratoriums
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstand
E-Mail: info@Schweisfurth.de 
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