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In diesen Tagen kurz vor Weihnachten erstrahlen die geschmückten Weihnachtsbäume und werden mit „O Tannenbaum“ besungen. Dieser weihnachtliche Zauber kann jedoch die zunehmende Sorge um die Zukunft des Waldes in Bayern nicht überdecken, wie sie durch das Volksbegehren und den Waldschadensbericht zum Ausdruck gebracht wurde. In Bayern steht eine tiefgreifende Forstreform an, deren Folgen für einen zukunftsfähigen Wald kontrovers beurteilt werden.
Unsere erste Veranstaltung im Neuen Jahr ist daher der Bedeutung des Waldes für heutige und kommende Generationen gewidmet.
In einem einführenden Referat wird Dr. Georg Meister einige Thesen zur Zukunft des Waldes in Bayern aufstellen und mit Lichtbildern aus seinem Buch „Die Zeit des Waldes“ veranschaulichen. Der erfahrene Forstpraktiker leitete über Jahrzehnte das Gebirgsforstamt Bad Reichenhall und plante im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung den Nationalpark Berchtesgaden. In seinen bekannten Büchern über den Wald erweist er sich als engagierter Verfechter einer umfassenden Nachhaltigkeit.
Folgende Fachleute auf dem Podium werden zu den Thesen von Dr. Meister Stellung beziehen und deren Bedeutung und Konsequenzen hinsichtlich der geplanten Forstreform beleuchten:
Dietmar Brinkmann
Dipl.-Forstwirt, Ministerialrat am Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, zuständig für Privat- und Körperschaftswald, Forstpolitik und Forstrecht
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Haber
Emeritierter Ordinarius für Landschaftsökologie der TU-München
Prof. Dr. Reinhard Mosandl
Lehrstuhl für Waldbau und Forsteinrichtung, Studienfakultät für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München
Josef Spann
Zweiter Vorsitzender des bayerischen Waldbesitzerverbandes e.V.
In der Diskussion mit den vertretenen Fachleuten hoffen wir konstruktive Impulse für die künftige Gestaltung des Waldes in Bayern zu entwickeln.
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstand
Verena Walterspiel, Referentin

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